Burg Brauerei Putlitz Putlitz hatte auch einmal eine Brauerei,  ich kenne sie noch, Ihr auch? Historische Bilder Historische Dokumente belegen, dass Putlitz bereits im Jahr 1239 urkundlich erwähnt wurde. Schaut euch an wie Putlitz früher aussah…  . Feste und Veranstaltungen Ja auch feiern können die Putlitzer und das nicht zu knapp… Schaufenster Gewerbe & Vereine Putlitzer Gewerbetreibene und Vereine in Sport und Kultur stellen sich vor…   .
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Die erste urkundliche Erwähnung einer slawischen Burg gab es bereits 946, König Otto I. stattet das von ihm begründete Bistum Havelberg u.a. mit Burg und Burgbezirk „Pochlustin“ aus. Im Zuge der Landnahme nach dem Sieg über die Wenden wird 1179 der Ritter Johannes Gans aus der Altmark mit der Burg und den Ländereien belehnt, seither gilt Putlitz als Stammsitz des mächtigsten Zweiges der Familie Gans, die auch als Gründer der Stadt Putlitz gelten, welche zunächst aber eher als eine dörfliche Siedlung neben der Burg existierte. Bis zur Reformation ist der Bischof von Havelberg Territorial- und Oberlehnsherr der Herrschaft (Terra) Putlitz, die damit im Gegensatz zu anderen Prignitzstädten Mediatstadt ist. 1259 wird Putlitz als Pfarrort erwähnt und 1543 erhält Putlitz das Marktrecht. In der Geschichte der Stadt gibt es mehrere große Brände, im Jahr 1638 wird die Stadt durch ein Feuer vollkommen zerstört und ist anschließend auch als Folge des Dreißigjährigen Krieges für einige Jahre unbewohnt. 1652 kommt es
durch Neusiedler aus Sachsen, Hannover und Holstein zu einem Neuanfang. Im Jahr 1700 leben wieder ca. 600 Menschen in Putlitz, 1718 wird die letzte Hinrichtung ausgeführt. 1734 entsteht eine Schule. 1885 gibt es laut Meyers Konversations- Lexikon 1852 evangelische Einwohner. Am 4. Juni 1896 wird die Bahnlinie von Putlitz nach Pritzwalk eröffnet, im Jahr 1911 folgt die Kreisringbahn Putlitz – Berge – Perleberg und 1912 die Verbindung Putlitz – Suckow. Die Strecke von Putlitz nach Berge wird allerdings seit 1969 nicht mehr bedient. Putlitz nach Pritzwalk eröffnet, im Jahr 1911 folgt die Kreisringbahn Putlitz – Berge – Perleberg und 1912 die Verbindung Putlitz – Suckow. Die Strecke von Putlitz nach Berge wird allerdings seit 1969 nicht mehr bedient. Auch der Fahrbetrieb zwischen Pritzwalk und Putlitz wurde eingestellt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verwüsten wieder mehrere Brände
die Stadt, so dass man seither auf die Errichtung von Fachwerkhäusern verzichtete. Seit 1921 gibt es in Putlitz elektrischen Strom und 1926 wird die Badeanstalt eingeweiht, 1962 wird das Wasserwerk eröffnet. 1995 wird Putlitz an das Erdgasnetz angeschlossen.
Habt Ihr die Sendung vom RBB über Putlitz verpasst? Dann könnt Ihr hier schauen was da alles so passiert ist. Viel Spaß beim zuschauen………..
„Putlitz opfert Ackerland und bekommt einen 18 Hektar großen Solarpark“
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Herrmann Graebke wurde im Kalandshaus in der Schulstraße 5 in einer alteingesessenen Lenzener Familie als Sohn eines Lehrers geboren. Graebke besuchte nach der Schulzeit die Lehrerseminare in Potsdam und Charlottenburg und war von 1853 bis 1865 in Putlitz als Lehrer tätig. Von 1866 bis zu seinem Tode war er Lehrer in Berlin. Dort gründete er einen Verein zur Pflege des Plattdeutschen , der sich „de Upgow stellt het, de plattdütsch Sprok to hegen un to plegen, damit se nich verloren geiht.“ Seine meist in Mundart geschriebenen Werke zeigen seine Verbundenheit mit der Landschaft seiner Heimat und ihrer Bewohner. Sein Grab befand sich auf dem Evangelischen Karlshorster und Neuen Friedrichsfelder Friedhof in Berlin-Karlshorst. Er ist Autor des Prignitzliedes Mien Prignitzland. In Pritzwalk ist eine Straße nach ihm benannt.
Mien Prignitzland Wo de Elwstrom geiht, dörch dat Land sich dreiht Haogel, Löcknitz, Steppnitz un de Doss‘, wo so wunnerschön Heid‘ un Wischen blöhn un up saftig Weid werrd fett de Oss:
Ach, dat schöne Land is mien Heimaotland, is mien leev, mien herzleev Prignitzland. Wo nääbn Weitenland sick hentreckt de Sand un in’n Fichtenwald de Heester schreit, dörch daen Eikenwald Dag un Nacht luud schallt, wat de Nachtigall allns singen deit: Ach, dat schöne Land is mien Heimaotland, is mien leev, mien herzleev Prignitzland. Wo mien Weeg het staohn, ick in d‘ School bün gaohn, mien leev Öllern sick hemm plackt un plaogt, so naoh plattdüütsch Oort, jedwer hölt sien Woort un sien Noot daen leeven Herrgott klaogt: Ach, dat schöne Land is mien Heimaotland, is mien leev, mien herzleev Prignitzland Text: Hermann Graebke (um 1900)
Die Prignitz Historisch
Historische Bilder Historische Dokumente belegen, dass Putlitz bereits im Jahr 1239 urkundlich erwähnt wurde. Schaut euch an wie Putlitz früher aussah…  . Gewerbe & Vereine Putlitzer Gewerbetreibene und Vereine in Sport und Kultur stellen sich vor…   . Burg Brauerei Putlitz Putlitz hatte auch einmal eine Brauerei,  ich kenne sie noch, Ihr auch? Feste und Veranstaltungen Ja auch feiern können die Putlitzer und das nicht zu knapp…
ein Putlitzer Bilderbuch
Die erste urkundliche Erwähnung einer slawischen Burg gab es bereits 946, König Otto I. stattet das von ihm begründete Bistum Havelberg u.a. mit Burg und Burgbezirk „Pochlustin“ aus. Im Zuge der Landnahme nach dem Sieg über die Wenden wird 1179 der Ritter Johannes Gans aus der Altmark mit der Burg und den Ländereien belehnt, seither gilt Putlitz als Stammsitz des mächtigsten Zweiges der Familie Gans, die auch als Gründer der Stadt Putlitz gelten, welche zunächst aber eher als eine dörfliche Siedlung neben der Burg existierte. Bis zur Reformation ist der Bischof von Havelberg Territorial- und Oberlehnsherr der Herrschaft (Terra) Putlitz, die damit im Gegensatz zu anderen Prignitzstädten Mediatstadt ist. 1259 wird Putlitz als Pfarrort erwähnt und 1543 erhält Putlitz das Marktrecht. In der Geschichte der Stadt gibt es mehrere große Brände, im Jahr 1638 wird die Stadt durch ein Feuer vollkommen zerstört und ist anschließend auch als Folge des Dreißigjährigen Krieges für einige Jahre unbewohnt. 1652 kommt es durch Neusiedler aus Sachsen, Hannover und Holstein zu einem Neuanfang. Im Jahr 1700 leben wieder ca. 600 Menschen in Putlitz, 1718 wird die letzte Hinrichtung ausgeführt. 1734 entsteht eine Schule. 1885 gibt es laut Meyers Konversations- Lexikon 1852 evangelische Einwohner. Am 4. Juni 1896 wird die Bahnlinie von Putlitz nach Pritzwalk eröffnet, im Jahr 1911 folgt die Kreisringbahn Putlitz – Berge – Perleberg und 1912 die Verbindung Putlitz – Suckow. Die Strecke von Putlitz nach Berge wird allerdings seit 1969 nicht mehr bedient. Putlitz nach Pritzwalk eröffnet, im Jahr 1911 folgt die Kreisringbahn Putlitz – Berge – Perleberg und 1912 die Verbindung Putlitz – Suckow. Die Strecke von Putlitz nach Berge wird allerdings seit 1969 nicht mehr bedient. Auch der Fahrbetrieb zwischen Pritzwalk und Putlitz wurde eingestellt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verwüsten wieder mehrere Brände die Stadt, so dass man seither auf die Errichtung von Fachwerkhäusern verzichtete. Seit 1921 gibt es in Putlitz elektrischen Strom und 1926 wird die Badeanstalt eingeweiht, 1962 wird das Wasserwerk eröffnet. 1995 wird Putlitz an das Erdgasnetz angeschlossen.
„Putlitz opfert Ackerland und bekommt einen 18 Hektar großen Solarpark“
Habt Ihr die Sendung vom RBB über Putlitz verpasst? Dann könnt Ihr hier schauen was da alles so passiert ist. Viel Spaß beim zuschauen………..
Herrmann Graebke wurde im Kalandshaus in der Schulstraße 5 in einer alteingesessenen Lenzener Familie als Sohn eines Lehrers geboren. Graebke besuchte nach der Schulzeit die Lehrerseminare in Potsdam und Charlottenburg und war von 1853 bis 1865 in Putlitz als Lehrer tätig. Von 1866 bis zu seinem Tode war er Lehrer in Berlin. Dort gründete er einen Verein zur Pflege des Plattdeutschen , der sich „de Upgow stellt het, de plattdütsch Sprok to hegen un to plegen, damit se nich verloren geiht.“ Seine meist in Mundart geschriebenen Werke zeigen seine Verbundenheit mit der Landschaft seiner Heimat und ihrer Bewohner. Sein Grab befand sich auf dem Evangelischen Karlshorster und Neuen Friedrichsfelder Friedhof in Berlin-Karlshorst. Er ist Autor des Prignitzliedes Mien Prignitzland. In Pritzwalk ist eine Straße nach ihm benannt.
Mien Prignitzland Wo de Elwstrom geiht, dörch dat Land sich dreiht Haogel, Löcknitz, Steppnitz un de Doss‘, wo so wunnerschön Heid‘ un Wischen blöhn un up saftig Weid werrd fett de Oss:
Ach, dat schöne Land is mien Heimaotland, is mien leev, mien herzleev Prignitzland. Wo nääbn Weitenland sick hentreckt de Sand un in’n Fichtenwald de Heester schreit, dörch daen Eikenwald Dag un Nacht luud schallt, wat de Nachtigall allns singen deit: Ach, dat schöne Land is mien Heimaotland, is mien leev, mien herzleev Prignitzland. Wo mien Weeg het staohn, ick in d‘ School bün gaohn, mien leev Öllern sick hemm plackt un plaogt, so naoh plattdüütsch Oort, jedwer hölt sien Woort un sien Noot daen leeven Herrgott klaogt: Ach, dat schöne Land is mien Heimaotland, is mien leev, mien herzleev Prignitzland Text: Hermann Graebke (um 1900)
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